Sinusbodenelevation

Die Augmentation des Kieferhöhlenbodens ist inzwischen ein routiniertes Verfahren in der zahnärztlichen Implantologie. In der Regel wird nach Anhebung der Sinusbodenschleimhaut ein Gemisch aus Knochenaufbaumaterial und/oder Knochen in den Hohlraum eingebracht, um für ausreichend lange Implantate ein festes Lager zu schaffen.

Da neben Knochenersatzmaterialien zu einer beschleunigten Heilung auch angereicherte Blutplättchen-Konzentrate in die Kieferhöhle eingebracht werden, wurde im August 2001 eine prospektive multizentrische Studie gestartet, um die Einheilbedingungen von drei Behandlungsgruppen zu vergleichen:

  • autologer Knochen
  • natürliches Knochenersatzmaterial auf Basis von Algen
  • natürliches Knochenersatzmaterial auf Basis von Algen mit Blutplättchen-Konzentrat