Autofluoreszenz von Mundschleimhautveränderungen

Plattenepithelkarzinome der Mundhöhle können auf dem Boden von makroskopisch erkennbaren Mundschleimhautveränderungen in Form von Erythro- oder Leukoplakien entstehen. Anhand des klinischen Befundes ist keine hinreichend valide Unterscheidung zwischen benignen Läsionen, Dysplasien und Karzinomen möglich. Die nicht invasive Untersuchung des Fluoreszenzverhaltens der Mundschleimhaut bietet die Möglichkeit, frühe Strukturveränderungen der Mundschleimhaut darzustellen.

Ziel der Studie ist es, das (Auto)-Fluoreszenzverhalten bislang nicht histologisch gesicherter Mundschleimhautveränderungen darzustellen und mit den Ergebnissen von Histologie und Bürstenbiopsie zu vergleichen. Für diese Studie wird ein neu entwickeltes Gerät zur Fluoreszendiagnostik (VELscope) eingesetzt.

Drittmittelförderung: Tumorforschung Kopf-Hals (Wiesbaden)