Sprechstunde für Prothesenunverträglichkeit

Zahnersatz wird gewöhnlich gut von Patienten toleriert. In machen Fällen kommt es jedoch zu Unverträglichkeitserscheinungen gegenüber Zahnersatz, wobei der hierfür verwendete Werkstoff (z.B. Allergien), aber auch andere Merkmale von Kronen, Brücken oder Prothesen die Ursache für Überempfindlichkeitsreaktionen sein können. Typische Beschwerden sind:

  • Mundschleimhaut- und Zungenbrennen
  • Gefühl des „Wundseins im Munde“
  • Geschmacksstörungen
  • Metallische Geschmacksempfindung (Batteriegefühl)
  • Mundtrockenheit, auch mit Sprech- bzw. Schluckbeschwerden
  • Würgereiz bei Tragen des Zahnersatzes
  • etc.

Häufig stellt hierbei eine allgemeine Schwäche der Mundschleimhaut, verursacht durch Mundtrockenheit, Arzneimittelnebenwirkungen, innere Erkrankungen etc. die Grundlage für das Auftreten der Beschwerden dar.

Die Spezialsprechstunde „Prothesenunverträglichkeit“ wird in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit anderen Fachärzten bzw. Kliniken durchgeführt und verfolgt einen oralmedizinischen Ansatz.

Patienten mit einschlägigen Symptomen werden ohne und mit Überweisung durch den behandelnden Zahn- oder Hausarzt zunächst in der Poliklinischen Sprechstunde aufgenommen und je nach Ausrichtung des Beschwerdebildes einer für den Fall spezifischen Diagnostik zugeführt.

Die Leiterin der Sprechstunde, OÄ Dr. Beate Mayer, betreut Patienten mit Prothesenunverträglichkeit seit mehr als einem Jahrzehnt.


Eine Terminvereinbarung zur Sprechstunde für Prothesenunverträglichkeit erfolgt nach einer Erstuntersuchung in der täglichen Poliklinischen Sprechstunde.